Glück im Unglück: Der beste Fehler meines Lebens

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Wie aus Pech Glück werden kann. “Alles Schlechte ist für etwas gut” besagt ein Sprichwort. Ist da was dran? Fakt ist, dass wenn sich eine Türe schließt, sich auch meistens immer wieder eine andere öffnet. Und manchmal braucht es einfach Veränderung oder ein besser gesagt ein Ende, damit es Neues beginnen kann.

Wir machen gerne Pläne und wissen oft, wohin wir wollen und wo unser Ziel liegt. Einmal anvisieren und loslegen. Im besten Fall klappt es, doch eine Garantie haben wir nicht. Ganz im Gegenteil, denn nicht selten kann es passieren, dass wir stolpern, hinfallen und unser Ziel vielleicht sogar aus den Augen verlieren.

Vorbestimmung oder einfach nur Pech

Was nicht sein soll, soll eben nicht sein. Alles passiert aus einem guten Grund. Alles hat seine Richtigkeit. So die Aussagen von Menschen, die ans Schicksal glauben. Selbst im größten Unglück einen Sinn zu sehen kann tröstlich sein, aber nicht jeder glaubt daran. Aber ist da vielleicht doch etwas Wahres dran?

Blickwinkel ändern

Manchmal sind wir so festgefahren in unserem Denken, dass wir weder nach links noch nach rechts blicken, doch auch hier bieten sich Möglichkeiten. Auch diese kann man wahrnehmen und nicht selten entpuppen sie sich als bessere Option. Die besten Dinge ihres Lebens erleben die meistens Menschen genau dann, wenn sie diese nicht geplant haben.

Scheitern als Chance

Thomas Alva Edison sagte mal: „Ich bin nicht gescheitert, ich habe nur 10.000 Wege gefunden, die nicht funktioniert haben.“

Ein solcher Blickwinkel kann hilfreich sein auch Fehlentscheidungen besser zu akzeptieren und das auch ganz unabhängig vom Schicksalsgedanken.

Die Fähigkeit auch im Scheitern etwas Positives zu sehen eröffnet mehr Möglichkeiten. Dinge, die nicht funktioniert haben auszuschließen kann somit also als Erfolg gewertet werden, wodurch es letztlich kein Scheitern und keine Misserfolge gibt.

Trennungen

Auch unser Beziehungsleben kann von diesem Gedanken profitieren. Das Ende einer Beziehung kann auch Gutes bringen. Selbst, wenn wir es zunächst nicht sehen, da die Trauer meistens zu beginn überwiegt. Doch bei genauerer Betrachtung können wir aus unserer gescheiterten Beziehung auch lernen. Was möchte ich wirklich und was möchte ich nicht in einer Beziehung? Dieser Frage darf man nachgehen und entgeht beim nächsten Anlauf vielen Unannehmlichkeiten, die man in der letzten Beziehung nicht entgehen konnte.

Zelte abbrechen und einen Neuanfang starten

Manchmal überwiegen aber auch negative Erlebnisse. Es gibt auch Phasen in unserem Leben, wo das Unglück uns fast zu verfolgen scheint. Die Beziehung scheitert, der Job passt nicht und wir fühlen uns wie gefangen. Dann kann ein Neuanfang hilfreich sein. Eine Art Reset. Ein Wohnungswechsel oder gar ein Umzug in eine andere Stadt sind eine Überlegung wert. Manchmal muss es einfach ein Neubeginn sein. Angst ist hierbei oft ein Hemmnis, doch von dieser sollte man sich nicht leiten lassen. Was kann denn schließlich schlimmstenfalls passieren? Wir können höchsten nur die Erfahrung machen, dass dieser Weg einfach auch nicht der richtige für uns war.

Fazit

Veränderungen passieren täglich, auch ganz ohne unser Zutun. Aber wir können auch selbst nachhelfen und für die Veränderung in unserem Leben sorgen, die wir möchten. Ein Scheitern muss nicht zwangsläufig als Scheitern betrachtet werden, sondern kann auch als Möglichkeit gesehen werden, um neue Wege einzuschlagen und um andere Entscheidungen zu treffen. Auch wenn wir uns nicht wirklich darauf verlassen können, dass unser Leben immer nach unseren Wünschen und nach unseren Plänen verläuft, so können wir uns darauf verlassen, dass uns auch immer neue Türen offen stehen werden, durch die wir einfach hindurchgehen müssen.

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