Sex mit zwei Männern – Grenzen und Lust

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Man stelle sich einmal kurz vor: Zwei Männer – keine Schlange an der Supermarktkasse, sondern tatsächlich im eigenen Schlafzimmer. Der Inbegriff erotischer Wunschvorstellungen für viele Frauen, und für die kritische Gesellschaft natürlich gleichbedeutend mit einer kleinen Apokalypse der Sitten. Doch was steckt dahinter, wenn Frauen den Gedanken hegen, zwei Herren gleichzeitig zur Abendunterhaltung einzuladen?

Träumen, Tabus und ein Hauch von Drama

Wer glaubt, Fantasien mit zwei Männern sind nur in schlechten Groschenromanen Requisite, der unterschätzt die Bandbreite weiblicher Imagination. Doch bevor die nächste Moralkeule geschwungen wird: Gelebte Frauenfantasien sind weder neu noch besonders revolutionär. Der Unterschied ist, dass heute niemand mehr heimlich errötet – zumindest nicht offiziell.

Die stille Lust am lauten Tabubruch

Eine Fantasie mit zwei Männern zu haben, gehört zu den meistgenannten heimlichen Wünschen vieler Frauen – wer hätte gedacht, dass Gleichberechtigung auch an der Schlafzimmerfront angekommen ist? Während Männer jahrelang im Dreierhimmel schwebten, wurde Frauen gern geraten, sich doch bitte sittsam zurückzuhalten. Diese Zeiten sind zum Glück fast so passé wie die Damenbart-Epilation mit Rasiermesser.

Kommunikation: Das unterschätzte Vorspiel

Wer fürchtet, dass ein solches Abenteuer im völligen emotionalen Chaos endet, der irrt nur halb. Natürlich sollte vorher geklärt werden, wo die Grenzen liegen und welche Regeln für alle Beteiligten gelten. Offenheit und Ehrlichkeit sind hier keine Lifestyle-Accessoires, sondern überlebenswichtig. Was nützt die gewagteste Konstellation, wenn nachher alle beleidigt im Bett sitzen – und zwar alleine?

Formlose Vertragspartnerin auf Zeit

Ist eine Dreier-Konstellation wirklich so kompliziert wie der große GEMAurichtungsplan? Wahrscheinlich nicht. Ein sympathischer Vorgesprächs-Abend mit den Herren der Schöpfung, ein Glas Wein, ein Hauch von Ironie bei der Grenzsetzung – und schon wird aus der Wunschvorstellung vielleicht eine unvergessliche Nacht. Wichtig: Ehrlichkeit siegt immer, selbst wenn es sich dabei um Panik in der Umkleidekabine dreht.

Die richtige Auswahl: Kein Casting für die Bundesjugendspiele

Hand aufs Herz: Nicht jeder Mann ist für das erotische Doppelspiel bestimmt. Mitspieler sollten nicht nur volljährig sein, sondern auch ein gewisses Interesse an Konsens, Kommunikation und Hygiene zeigen. Erotik mag keine Wissenschaft sein, aber ein bisschen Vorbereitung ist keine Schande. Diskretion und ein fairer Umgang miteinander sorgen dafür, dass am Ende niemand beleidigt abzieht – auch, wenn die erotische Kür mal daneben geht.

Die dynamische Balance

Die Frage, wer wann, wo und wie beteiligt ist, wirkt auf den ersten Blick wie höhere Mathematik. Wer aber ehrlich fragt und aufmerksam zuhört, entdeckt überraschend schnell, wie sich ein dynamischer Flow ergibt. Niemand muss dabei alles tun – außer, genau das zu genießen, was wirklich Spaß macht. Von der schüchternen Zärtlichkeit bis zur Offenbarung eines männlichen Ego-Problems: Offenes Lachen ist genauso erlaubt wie diskrete Rückzüge.

Grenzen setzen, Regeln leben – und trotzdem genießen

Ob es um Eifersucht, körperliche Grenzen oder den Wunsch nach Rückzug geht: Wer hier nicht spricht, verpasst die vielleicht interessanteste Erfahrung seiner sexuellen Identitätsentwicklung. Den eigenen Raum zu claimen, ist dabei weniger Hexerei als ein Zeichen von Selbstachtung. Ihr Körper, Ihre Regeln – egal, was die Boulevardpresse suggeriert. Und ja, Händewaschen vor dem Anfang kann nicht schaden. Hygiene ist bekanntlich der wahre Liebesbeweis.

Vom lustvollen Abenteuer zum bewussten Genuss

Der Schlüssel zu einer gelungenen Nacht mit zwei Männern liegt in der bewussten Gestaltung des eigenen Erlebnisses. Wer sich selbst Zeit und Gelegenheit gibt, Wünsche zu erkunden, kann das Abenteuer maximal auskosten – und im Zweifel einfach ehrlich sagen, wenn die Grenze erreicht ist. Notfalls bringt man ein rotes Handtuch mit, falls die Stopptafel vergessen wurde.

Warum ausgerechnet jetzt?

Gegen den Anschein moderner Grenzverschiebungen war sexuelle Vielfalt schon immer ein beliebtes Thema – nur wurde früher eben alles zwischen Prilblumen und Plattenspieler versteckt. Heute läuft das in diskreter WhatsApp-Kommunikation, die nur notdürftig kaschiert, was Sache ist. Wer’s richtig macht, erlebt keine seelische Achterbahnfahrt, sondern schlicht: Lust, Unabhängigkeit und eine sehr viel lockerere Sicht aufs eigene Erotik-Leben.

Manchmal sind die großen Abenteuer gar keine so große Sache. Wichtig ist, dass jede Frau sich ihrer Wege sicher ist, klar ihre Grenzen wahrt – und dabei ironisch genug bleibt, um auch im erotischen Alltag nicht alles bierernst zu nehmen. Wer Fantasien mit zwei Männern ausleben möchte, muss kein Vorbild fürs Feuilleton abgeben. Aber Respekt, Humor und ein Hauch von Planung bewirken Wunder für alle Beteiligten. Lust lässt sich eben nicht normieren, sondern einfach nur genießen.

   

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