Luxusreisen für Genießerinnen

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Luxusreisen – der Inbegriff des guten Lebens. Sind wir mal ehrlich: Wer möchte sich nicht einmal wie eine dekadente Hollywood-Diva fühlen? Für zahlreiche Frauen ist das Klischee vom perfekten Urlaub zwischen Infinity-Pool, Massagesuite und Himbeersekt am Privatstrand ein unerreichbares Sehnsuchtsziel. Erlauben wir uns also einen kleinen Ausflug in die wunderschöne Welt der elitären Erholung, in der ein Strand lieber privat ist und das Frühstücksbuffet gern in der Design-Villa serviert wird.

Das Hotel als zweite Haut – aber bitte aus Seide

Der gewöhnliche Pauschaltourist mag sich mit Handtuchkrieg am Pool zufriedengeben, aber Genießerinnen verlangen nach mehr – ja, nach viel mehr. Fünf Sterne sind eigentlich schon das absolute Minimum. Der Zimmerservice soll selbstverständlich mindestens so oft lächeln wie die Instagram-Modelle im eigenen Feed, während man vom beheizten Marmorbad träumt und die Hausschuhe auffällig nach Vanille duften. Und wenn das Obst auf dem Kissen nicht genau die perfekte Reife hat, ruft man eben… na gut, was ruft man eigentlich? Den Gourmet-Kritiker vielleicht, nur um sicherzugehen.

Privatvillen – die selbsternannten Formate der Exklusivität

Hotelanlagen mag es wie Sand am Meer geben, doch die heiß begehrten Privatvillen arbeiten mit dem Konzept: Wer drin ist, bleibt unter sich – und genießt all das, was zu Hause fehlt. Da kann die Welt draußen tobende Wirtschaftskrisen feiern: In der privaten Oase gibt es statt Realität einen eigenen Pool, ein persönliches Spa und vielleicht sogar einen sensationell diskreten Butler, der um Himmels willen nicht ins Badefoto stolpert.

Die Destination muss möglichst unerreichbar klingen

Mal ehrlich, Mauritius oder die Malediven sind doch bloß der Anfang. Wer wirklich Eindruck schinden will, verreist nach Bora Bora, glitzert in Amanpulo (googeln Sie ruhig) oder residiert im einzig verbliebenen Schloss am Comer See. Entspannung ist ja nur dann wirklich authentisch, wenn sie mindestens 10 Flugstunden entfernt stattfindet und nur per Privatjet zu erreichen ist – für den nötigen CO2-Abdruck versteht sich. Most wanted: Wellness im Himalaya-Kloster und Beach-BBQ auf Privatinseln – weil man schließlich auch beim Grillen Wert auf Unerreichbarkeit legt.

Luxus ist mehr als Champagner – der Genuss beginnt im Kopf

Sicher, ein gutes Glas Champagner gehört dazu, aber wahre Genießerinnen wissen: Luxusreisen bedeuten vor allem, dass man zuhause mal wieder so richtig angeben kann. Das perfekte Instagram-Foto bei Sonnenuntergang ist dabei Pflicht, ebenso das gedruckte Menü eines Sternerestaurants als Souvenir. Weniger ist mehr? Ha, diesen Trend dürfen die Normalsterblichen haben!

Von Entschleunigung und anderen Modewörtern

Die Generation Selfcare liebt „Entschleunigung“ – was sie allerdings nie so richtig aussprechen kann. Gemeint sind Massage-Tempel in Thailand, Detox auf Bali oder Digital Detox auf einer entlegenen Südseeinsel, falls die WLAN-Verbindung überhaupt gestattet, dass man die Welt von den eigenen Fortschritten in Sachen Ruhe und Erleuchtung informiert. Gerne darf alles mit ein bisschen Yoga garniert sein und der Begriff „Mindfulness“ mindestens dreimal am Tag fallen. Genießerinnen brauchen schließlich Bestätigung durch Coach, Spa-Therapeutin und zu Hause gebliebene Neiderinnen.

Stil ist Pflicht, Entspannung die Kür

Wer Luxusurlaub macht, wird höflich darum gebeten, dabei auch bitte exklusiv auszusehen. Die Badeanzüge sind selbstverständlich von Nachhaltigkeitslabels, die Sonnenbrille italienisch und die Flip-Flops aus veganem Leder. Entspannung? Aber nur in Kaschmir-Strick und unter einem cremefarbenen Sonnenschirm, der üblicherweise mehr wert ist als so manches Urlaubsbudget der Daheimgebliebenen.

Kulinarik: Von der Sterneküche zurück zum Frühstücksei

Naturgemäß schmeckt das simple Frühstücksei eben nur dann nach Glück, wenn es von einem ehemaligen Drei-Sterne-Koch serviert wird – am besten mit Austern- oder Trüffelduft. Doch auch hier gilt: Nicht der Geschmack zählt, sondern die Erwähnung auf Social Media. „Frühstück mit Meerblick“ ist eben immer nur dann echte Entspannung, wenn das Ozeanrauschen samt personalisiertem Cappuccino unter dem richtigen Filter fotografiert wird.

Die Kunst des Genießens lernen

Wer lernen möchte, wie man richtig luxuriös urlaubt, sollte sich nicht zu klein fühlen. Gönnen, inszenieren, genießen! Nicht jede von uns benötigt sofort ein eigenes Spa-Haus samt Butler – manchmal reicht es auch, sich mit einer Pediküre auf Sylt zufrieden zu geben. Die Hauptsache: Die Geschichte klingt später mindestens nach handverlesenem Luxus.

Luxusreisen für Genießerinnen sind kein Geheimnis, sondern vor allem die Kunst, alles ein bisschen exklusiver aussehen (und klingen) zu lassen, als es am Ende vielleicht ist. Vielleicht bleibt am Ende mehr Inspiration als Flugmeilen – und doch ein bisschen Sehnsucht nach dem nächsten perfekten Instagram-Moment am Pool. Also los, gönnen Sie sich ruhig: Sie haben es sich verdient – ganz sicher.

   

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